21.11.2002 - FSV will Dörner-Elf ärgern

Aus zwickauer-fussballgeschichten..de
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Trainer Robby Doege plagen arge Personalprobleme im Angriff

Nach dem verpassten Zuschauerrekord gegen den 1. FC Magdeburg (3:2) ist am Sonnabend mit einer größeren Kulisse zu rechnen, wenn der FSV Zwickau im Schlagerspiel der NOFV-Oberliga Süd den Spitzenreiter VfB Leipzig erwartet. Schiedsrichter Tino Wenkel aus Mühlhausen wird das Sachsenderby 13.30 Uhr im Westsachsenstadion anpfeifen. Der VfB Leipzig, 1998 gemeinsam mit dem FSV aus der 2. Bundesliga und zwei Jahre später aus der Regionalliga Nordost abgestiegen, will der Viertklassigkeit endlich entfliehen. "In dieser Saison soll es nun klappen. Vor allem auswärts (sechs Siege, nur eine Niederlage - 0:1 im Ortsderby beim FC Sachsen) wussten die Messestädter bisher zu überzeugen. Von den letzten fünf Gastspielen in Zwickau konnte der VfB allerdings keines gewinnen: Dreimal ging der FSV als Sieger vom Platz, zweimal gab es ein torloses Unentschieden.
Es wird für Zwickau nicht leicht, diese Serie am Sonnabend fortzusetzen. Der Angriff ist nämlich zu großen Teilen außer Gefecht: Neben den verletzten Sebastian Arzt (Sprunggelenk) und Jörg Schmidt (Oberschenkelzerrung) ist auch der Einsatz von Björn Düring (grippaler Infekt) gefährdet. Kai Metzner, wie Mario Weiß heiß auf das Top-Spiel gegen seine ehemalige Mannschaft, ist am Freitag im Training umgeknickt und musste bandagiert werden. René Troche, der am Mittwoch seinen 25. Geburtstag im Krankenhaus beging, hat seine Schulteroperation gut überstanden, fällt aber für mehrere Wochen aus. "Es ist eine ähnliche Situation wie vor dem Spiel gegen Sachsen Leipzig", klagt Trainer Robby Doege. Trotz der Personalsorgen will sich sein Team genauso kampfeslustig präsentieren wie gegen Magdeburg. "Wir müssen 90 Minuten rennen, was das Zeug hält", fordert Geschäftsführer Bert Martin. Vielleicht dürfen ja Tino Findeisen oder Matthias Trochocki nach ihren jüngsten erfolgreichen Ausflügen in den Sturm auch gegen den Tabellenführer wieder mal in der Offensive ran? Hinten werden sie jedoch ebenso gebraucht. Besonders aufpassen mussen die FSV-Verteidiger auf Sadlo (10 Treffer), Gunkel (8) und Embingou (5). Der Ex-Zwickauer Marcetic traf bisher dreimal für die Prostheidaer. Hauptsache, der FSV erzielt am Sonnabend mindestens ein Tor mehr als die Dörner-Elf.

(Thomas Croy Freie Presse)

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