Saison 2025/26, Testspiel: Volkswagen-Cup 2025

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Spielberichte

VfL Wolfsburg gewinnt Volkswagen-Cup 2025

Unser FSV Zwickau hat sich beim Volkswagen Cup gegen Dynamo Dresden und den VfL Wolfsburg teuer verkauft. Nach einem torlosen Remis gegen Dynamo Dresden wurde die Partie gegen den Turniersieger VfL Wolfsburg mit 0:2 verloren. Mit dem gleichen Ergebnis hatte der VfL Wolfsburg vorher Dynamo Dresden besiegt.

FSV Zwickau – SG Dynamo Dresden 0:0

Im ersten Spiel des Turniers traf der FSV auf den befreundeten SG Dynamo Dresden. Die Dynamos machten auch gleich mächtig Druck. Meißner wurde mit weitem Ball geschickt, doch Hiemann passte auf (2.). Wenig später kam Kutschke aus 10 Metern zum Abschluss, schoss aber drüber (4.). Im Gegenzug kam der FSV erstmals gefährlich in die gegnerische Hälfte, Mesenhöler fing die Eingabe von Albert ab. Auf der anderen Seite klatschte ein Kopfball von Kutschke an die Latte (9.). Bei einem schönen Angriff der FSV schlenzte Dittrich den Ball in den Strafraum, der aber an Freund und Feind vorbeiging (11.). In der Folge schaffte es der FSV immer besser, die Dynamos vom eigenen Strafraum fernzuhalten. Durch geschicktes Kurzpassspiel konnte sich Zwickau immer wieder aus brenzligen Situationen befreien. Amoako setzte dann Meißner in Szene, dessen Schuss noch zur Ecke abgewehrt wurde (24.). Bei einem Vorstoß über Martens und Sengersdorf kam die Kugel zu Zimmermann, der im Sturmzentrum am Abschluss gehindert wurde (29.). Nach 33 Minuten wechselte der FSV erstmals und beide Einwechsler setzten gleich ein Ausrufezeichen. Zunächst dribbelte sich Breitenbücher geschickt in den Strafraum, wurde aber abgeblockt. Wenig später schoss Haubner dann aus spitzem Winkel mit vollem Risiko über das Tor (34.). Dann noch einmal Dynamo, Hiemann war beim Schuss von Amoako zur Stelle (36.). Kurz vor dem Abpfiff hatte Martens die große Chance zur Führung. Nach Zuspiel von Haubner schlug er noch einen Haken und schlenzte das Leder am Tor vorbei (43.). Schließlich kam auch noch Breitenbücher zum Abschluss, doch Mesenhöler hielt den Ball. Es blieb am Ende beim torlosen Remis.

Tore: Fehlanzeige

Ausstellung FSV Zwickau: (Trainer: R. Schmitt)

Hiemann – Dittrich, Ziemer, Fobassam, Sengersdorf – Somnitz, Jacobi – Albert (33. Breitenbücher), Zimmermann, Eixler (33. Haubner), Martens

Ausstellung SG Dynamo Dresden: (Trainer: M. Stamm)

Mesenhöler – Marx, Kammerknecht, Bünning, Risch – Amoako – Menzel, Müller, Kother – Meißner, Kutschke

Schiedsrichter: Lars Albert (Muldenhammer)

VfL Wolfsburg – SG Dynamo Dresden 2:0

Im zweiten Spiel des Turniers ging der Bundesligist nach einer Viertelstunde in Führung. Wind nickte nach einer Flanke von Olsen zum 1:0 ein (15.). Lemmer hatte kurz darauf den schnellen Ausgleich auf dem Fuß, scheiterte aber freistehend an Grabara (17.). Nach einem schnellen Angriff über Wimmer konnte Wolfsburg erhöhen. Olsen spielte flach in die Mitte, wo Cerny im zweiten Versuch zum 2:0 traf (26.). Wolfsburg ließ wenig anbrennen und gewann schlussendlich verdient.

Tore: 1:0 Wind (15.), 2:0 Cerny (26.)

Ausstellung VfL Wolfsburg: (Trainer: P. Simonis)

Grabara –Fischer, Vavro, Koulierakis, Maehle – Arnold, Dardai – Wimmer, Cerny, Olson – Wind

Ausstellung SG Dynamo Dresden: (Trainer: M. Stamm)

Grill – Faber, Boeder, Kubatta, Rossipal – Sapina – Lemmer, Casar, Oehmichen – Fröling, Daferner

Schiedsrichter: Eric Weisbach (Halle/Saale)

VfL Wolfsburg – FSV Zwickau 2:0

Der VfL Wolfsburg setzte ein frühes Ausrufezeichen: Majer zog flach ab, schoss jedoch knapp rechts vorbei (1.). Zwickau stand tief und machte die Räume eng. Ein Steckpass von Pejcinovic leitete dann die Führung für den Bundesligisten ein. Majer blieb cool und traf flach zum 1:0 (15.). Nach Flanke von Möbius kam der FSV zur ersten Chance, Dobruna köpfte aus einer schwierigen Position vorbei (18.). Hiemann war danach bei einem Schuss aus dem Hinterhalt von Pejcinovic hellwach. Der FSV versteckte sich auch in diesem Spiel nicht. Eine angeschnittene Eingabe von Möbius ließ Pilger durch und somit zischte der Ball am Tor vorbei (30.). Danach konnte sich Hiemann erneut beweisen. Katz spielte zu Pejcinovic, doch unser Schlussmann entschärfte den Flachschuss. Nach einer Ecke traf Odogu dann per Kopf zum 2:0 (37.). Bei einem Freistoß von Sengersdorf lief Somnitz geschickt in die Mitte, verpasste den Ball aber um Haaresbreite (40.). Am Ende ließ der Bundesligist nichts mehr anbrennen und gewann somit souverän das Turnier.

Tore: 1:0 Majer (15.), 2:0 Odogu (37.)

Aufstellung VfL Wolfsburg: (Trainer: P. Simonis)

Müller – Bürger, Vavro (18. Benedict) , Odogu, Zehnter – Angély – Paredes, Vranckx, Katz,– Majer, Pejcinovic,

Aufstellung FSV Zwickau: (Trainer: R. Schmitt)

Hiemann – Senkbeil, Ziemer (31.Sengersdorf), Fobassam (31. Jacobi), von Baer – Somnitz, Eixler (26. Riesen) – Möbius, Albert (21. Pilger), Haubner (38. Figurski Vieria), Dobruna (31. Breitenbücher)

Schiedsrichter: Eugen Ostrin (Eisenach)

Endstand

1. VfL Wolfsburg 6 Punkte, 4:0 Tore

2. FSV Zwickau und SG Dynamo Dresden mit je 1 Punkt und 0:2 Tore

Zuschauer

3.590

Spielort

GGZ-Arena, Zwickau

Stimmen zum Turnier

Rico Schmitt (Trainer FSV Zwickau): "Wir müssen kommende Woche gleich hellwach sein und eine effiziente Chancenverwertung haben. Wichtig ist auch die Erholung, damit wir frisch und locker reingehen können. Wir hatten Anpassungsprobleme mit der höheren Qualität von Dynamo Dresden. Da geht es schneller zur Sache. Dennoch sollten wir das Turnier nicht überbewerten.“

Thomas Stamm (Trainer SG Dynamo Dresden): "Unser Spiel mit Ball ist deutlich besser geworden. Wolfsburg spielt es sehr zielstrebig, daran müssen wir uns messen lassen. Das wird in der 2.Liga nicht viel langsamer sein. Die Standards waren wieder nicht gut, da müssen wir uns steigern."

Paul Simonis (Trainer VfL Wolfsburg): "Im ersten Spiel gab es viele Höhen und Tiefen auf beiden Seiten. Körperlich war Dynamo schon weiter als wir in der Vorbereitung, aber mit unseren individuellen Qualitäten konnten wir dieses Spiel zu unseren Gunsten entscheiden. In der zweiten Partie haben wir eher reagiert – und das hat gut geklappt. Insgesamt hat man viel Positives gesehen, woran wir in der letzten Zeit gearbeitet haben. Nun haben wir eine Woche, um den Jungs Feedback zu geben – mit Videos und Trainingseinheiten."

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