Saison 2025/26, Testspiel: FSV Zwickau vs. Wuppertaler SV 2:0
Spielbericht
Männlich und Reif - Zwickau schlägt Wuppertal im Trainingscamp
Der FSV Zwickau hat sein Testspiel gegen den Wuppertaler SV mit 2:0 für sich entschieden. Somnitz brachte den FSV kurz vor der Pause in Führung, Dobruna sorgte im zweiten Durchgang für die Entscheidung.
Bei sonnigen Bedingungen im Topkapi Football Center in Lara übernahm Zwickau von Beginn an die Initiative und setzte die Gäste früh unter Druck. Den ersten offensiven Vorstoß hatte Eixler nach einem tiefen Ball von Startsev (5.). Der FSV blieb aktiv, während Wuppertal zunächst auf schnelle Umschaltmomente setzte. Putze gab den ersten Distanzschuss ab (13.), auf der Gegenseite wurde Wuppertal nach einem Ballverlust im Zwickauer Aufbauspiel erstmals gefährlich (14.). In der Folge entwickelte sich eine umkämpfte Partie mit vielen Zweikämpfen im Mittelfeld und wenig offensiven Aktionen. Nach einer Standardsituation verpasste der FSV die Führung nur knapp, während Wuppertal vor allem über die rechte Seite zu Hereingaben kam. Kurz vor der Pause belohnte sich Zwickau für den Aufwand: Nach einem Freistoß aus dem Halbfeld brachte Fobassam den Ball per Kopf in die Mitte, wo Somnitz schnell schaltete und unter die Latte zum 1:0 traf (42.). Nach dem Seitenwechsel blieb der FSV spielbestimmend. Putze und Dobruna konnten eine Situation im Strafraum nicht ausspielen (50.), Jacobi kam wenig später nach Vorarbeit von Sezer zum Abschluss (51.). Wuppertal ließ seine beste Möglichkeit per Kopf ungenutzt (54.) und scheiterte in der 63. Minute mit einem Schuss aus zwanzig Metern am Innenpfosten. Die Entscheidung fiel in der 67. Minute, als Dobruna einen Fehler des Wuppertaler Torhüters eiskalt ausnutzte und zum 2:0 ins freie Tor einschlenzte. In der Schlussphase drängte Zwickau auf den dritten Treffer, ließ jedoch weitere Möglichkeiten liegen. Wuppertal kam zu keiner weiteren gefährlichen Aktion.
Tore
1:0 Somnitz (42.), 2:0 Dobruna (67.)
Aufstellungen
FSV Zwickau (Trainer: R. Schmitt):
Hiemann (46. Boldt) – Dittrich (46. Senkbeil), Somnitz (68. Fobassam), Fobassam (46. Ziemer), von Baer (46. Sengersdorf) – Startsev (68. Dittrich), Putze (68. Riesen), Eixler (46. Jacobi) – Breitenbücher (46. Dobruna), Albert (46. Sezer), Riesen (46. Möbius)
Wuppertaler SV (Trainer: M. Wunderlich):
Luyambula – Nishimura (46. Müller), Hartmann (46. Stojanovic), Dervisevic (77. Lamnouar Sekaki), Miyamoto (72. Bielitza) – Rebronja (77. Arambasic), Aydogan (72. Arabaci) – Oostwoud (46. Hirschberger), Bouzraa (60. Weber) – Kleiner (60. Kamo), Schaub (77. Fehr)
Schiedsrichter
Zuschauer
100 (Gäste: 14)
Spielort
Topkapi Football Center, Lara
Stimmen zum Spiel
Rico Schmitt (Trainer FSV Zwickau): "Ich kann bis dato nur ein positives Fazit aus Lara ziehen, sowohl was die Trainingsbedingungen als auch das Spiel gegen Wuppertal anbelangt, wir sind gut dabei.“
Robin Lenk (Sportdirektor FSV Zwickau): "Das war ein sehr guter erster Test für uns. Die Jungs haben sich sehr gut präsentiert und die Vorgaben unseres Cheftrainers gut umgesetzt. Dazu haben wir defensiv wenig zugelassen, sodass es ein rundherum gelungener Test war. Es geht in der Vorbereitung ja gar nicht immer so sehr um Ergebnisse, aber das war sehr männlich und sehr reif von den Jungs.“
Mike Wunderlich (Trainer Wuppertaler SV): "Ich bin nie zufrieden nach einer Niederlage. Allerdings haben wir neben den beiden Gegentoren nur zwei Chancen zugelassen. Beim 0:1 schlafen wir kurz vor der Pause bei einem Standard, das 0:2 war ein individueller Fehler unseres Torwarts. Wir selber hatten auch drei, vier gute Möglichkeiten gegen ein sehr gutes Zwickauer Team – eine Männermannschaft mit einer hohen Körperlichkeit und viel Tempo. Zur Wahrheit gehört aber auch, dass wir uns in der ersten Halbzei nach vorne schwer getan haben. Wir haben da zu unsauber gespielt und die Bälle nicht gut behauptet. In der Pause haben wir etwas umgestellt und haben in den ersten 20 bis 25 Minuten der zweiten Halbzeit ein gutes Spiel gemacht. In dieser Phase waren wir die bessere Mannschaft und hätten durch den Kopfball von Nicolas Hirschberger und seinen Pfostenschuss das 1:1 machen können. Das wäre verdient gewesen. Der Auftritt und die Leistung waren ein Schritt in die richtige Richtung hin zu einer defensiven Stabilität. Es nutzt aber wenig, wenn man wenig zulässt, aber in zwei Momenten schläft. Solche Böcke darf man sich in der Regionalliga nicht erlauben.“
Gaetano Manno (Sportlicher Leiter Wuppertaler SV): „Das war ein guter Test gegen einen richtig guten Gegner. Wir haben dagegengehalten und die geforderte Körpersprache gezeigt. Leider haben wir unsere drei, vier guten Chancen nicht genutzt und hatten beim Postentreffen von Nicolas Hirschberger Pech. Es war am Ende ein verdienter Sieg für Zwickau, aber wir können darauf aufbauen."
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