Saison 2025/26, Testspiel: FC Ingolstadt vs. FSV Zwickau 0:1
Spielbericht
FSV gewinnt Testspiel-Hitzeschlacht
Der FSV Zwickau hat am Donnerstagnachmittag das Testspiel beim Drittligisten FC Ingolstadt knapp aber nicht unverdient durch ein Tor von Veron Dobruna mit 1:0 gewonnen. Auf Platz 4 im Audi Sportpark herrschten heute bei knapp 40 Grad subtropische Bedingungen. Dem Spiel merkte man diese Begleiterscheinungen allerdings zunächst nicht an und es entwickelte sich vom Anpfiff weg eine flotte Partie. Der FSV kam gut in dieses Testspiel und konnte durch Veron Dobruna die erste Torchance im Spiel verzeichnen. Sein Schuss aus 20 Meter war allerdings kein großes Problem für Eisele im Tor der Schanzer. Besser lief es dann nach 17 Minuten. Nach dem zweiten FSV-Eckball des Spieles war es wiederum Dobruna der an den Ball kommt. Diesmal per Kopf aus Nahdistanz und in den Ingolstädter Kasten. Damit belohnte sich unsere Mannschaft für eine gute Anfangsphase. Mit dieser knappen Führung ging es dann auch in die Pause. Nach dem Seitwechsel kamen zunächst die Schanzer besser aus der Kabine, konnten aber keine echten Chancen kreieren. Mitten in diese gute Phase des FCI die große Möglichkeit zum zweiten Treffer für den FSV. Möbius mit einer genauen Eingabe von der rechten Seite und Dittrich vergibt knapp per Kopf (55.). Die dickste Chance zum Ausglich, in einer insgesamt ausgleichen Testpartie, hatte der FC Ingolstadt in der 81. Minute. Kügel kommt aus zentraler Position zum Abschluss, findet aber im reaktionsschnellen Boldt seinen Meister, der im Verbund mit dem Pfosten diese Möglichkeit entschärfte. Auch der der FSV Zwickau hätte noch weiter erhöhen können, spielte aber die ein oder andere Kontersituation unsauber zu Ende. So blieb es am Ende beim knappen aber nicht unverdienten Testspielsieg, weil der FSV heute von der ersten bis zur letzten Sekunde eine äußerst konzentrierte Vorstellung zeigte.
Tor
0:1 Dobruna (17.)
Aufstellungen
FC Ingolstadt (Trainer: S. Wittmann):
Eisele – Özden, Maljojoki, Scholz (46. Lorenz), Deichmann (46. Hoffmann) – Plath (59. Fröde), Gül (46. Besuschkow), Kaygin (46. Öztürk) – Carlsen (46. Sturm), F. Christensen, G. Christensen
FSV Zwickau (Trainer: R. Schmitt):
Kühn (27. Hiemann / 73. Boldt), Senkbeil (46. Von Baer), Fobassam (73. Senkbeil), Ziemer (46. Somnitz), Dittrich, Startsev (46. Jacobi), Vieiera, Haubner (46. Eixler), Möbius, Martens (46. Pilger), Dobruna (82. Martens)
Schiedsrichter
Assad Nouhoum (Fürstenfeldbruck)
Zuschauer
60
Spielort
Platz 4 Audi Sportpark, Ingolstadt
Stimmen zum Spiel
Robin Lenk (Sportdirektor FSV Zwickau): "Ich bin in allen Belangen mit diesem Test zufrieden. Es war mit den drei Punktspielen zusammen unsere bisher beste Leistung, auch spielerisch gesehen. Am Ende sind wir dem 2:0 näher gewesen als Ingolstadt. Das haben die Jungs wirklich gut gemacht. Wir haben sehr konzentriert gespielt und uns in Ballbesitz stark verbessert gezeigt.“
Sabrina Wittmann (Trainerin FC Ingolstadt 04): "Wir hatten heute gegen Zwickau ordentliche Strafraumszenen: So haben wir den Ball nach drei Ecken jeweils über das Tor geköpft, die auch hätten ins Netz gehen können. Außerdem gab’s den Lattentreffer von Julian Kügel sowie weitere Abschlüsse – jedoch war der Gegner mit elf Mann in der Box und hat alles abgeblockt. Generell war es uns in dieser Trainingswoche extrem wichtig, dass wir in puncto Athletik von der Belastung her absolut hochfahren und ans Maximum gehen. Das ist auch am morgigen Freitag nochmals der Plan.“
Julian Kügel (Spieler FC Ingolstadt 04): "Die aktuellen Temperaturen sind natürlich extrem, zumal wir heute Vormittag bereits eine normale Einheit und Krafttraining hatten. Bei meiner größten Möglichkeit lenkt der Keeper den Ball natürlich sehr stark an die Latte. Das ist auch Qualität vom Keeper, denn den Ball hatte ich eigentlich gut getroffen. Generell fühle ich mich persönlich immer besser – und auch läuferisch hat die Partie uns sicherlich allen sehr gut getan, um uns so die Körner für das Heimspiel gegen Rostock zu holen. Darüber, dass ich aktuell noch nicht so viele Einsatzminuten gesammelt habe, mache ich mir keinen Kopf. Denn es war von Anfang an klar, dass die Stürmerposition dreifach besetzt wird. Zudem haben die letzten Wochen und die Vorbereitung gezeigt, dass jeder seine Chance bekommt.“
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