18.11.2002 - Schnell gesund werden, Sebastian!

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Wir Journalisten sollen ja nicht immer so maßlos übertreiben. Deshalb sehen wir heute besser davon ab, es Sturm zu nennen, was von Zwickauer Seite beim 0:0 in Dresden-Nord auf die gegnerische Defensiv-Abteilung zukam. Ansonsten müssten ja auch alle Wetterberichte umgeschrieben werden.
Zwickaus Angreifer Mario Weiß und Björn Düring erzielten ganz wenig Wirkung. Weiß hatte eine einzige Aktion im Strafraum, Düring trat überhaupt nicht in Erscheinung. "Da beide zuletzt aber tatsächlich einen stürmischen Eindruck hinterlassen hatten, fehlte ihnen der diesmal verletzte Sebastian Arzt, mit dem sie sich so gut ergänzen, offenbar doch sehr. Also, lieber Sebastian, bitte schnell gesund werden! Der FSV ist durch das Unentschieden derweil unter Zugzwang geraten. Um weiterhin in der Spitzengruppe mitzumischen, muss er wenigstens eines der nächsten zwei Spiele gegen den VfB Leipzig und in Jena gewinnen. Das wird auch eine Nagelprobe: Aus der oberen Tabellenhälfte hat Zwickau bisher nämlich nur Magdeburg besiegt. "Leider", so Flügelflitzer Mark Gerloff, "konnten wir jetzt in Dresden an Leistungen wie diese nicht anknüpfen, sind eben noch nicht konstant genug." Dabei hatte die Mannschaft des 0:0 ein Durchschnittsalter von 26,2 Jahren, sollte zumindest solch krassen Schwankungen nicht unterworfen sein und sich sowieso auf den sonstigen Erfolgshunger besinnen. Trainer Robby Doege gibt die Richtung vor: "Bei uns ist die Euphorie etwas gedämpft worden. Wir müssen wieder ein bisschen mehr machen." Das klingt doch gut¦

(Tino Künzel Morgenpost)

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