02.Runde, Saison 2025/26: VfB Zwenkau vs. FSV Zwickau 2:7

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Spielbericht

FSV ZIEHT IN RUNDE 3 EIN

Durch ein 7:2 (4:2) beim VfB Zwenkau ist der FSV in die 3. Runde des Sachsenpokals eingezogen. Trotz früher Führung musste Zwickau zwei Gegentore hinnehmen, gewann am Ende aber standesgemäß. Start in die neue Pokalrunde. Unsere Mannschaft war heute beim VfB Zwenkau 02 aus der Landesklasse Nord zu Gast. Die Vorzeichen waren also klar und dementsprechend schwungvoll ging der FSV in die Partie – es fielen direkt zwei Tore. Nach Ecke von Haubner traf zunächst Somnitz zum 0:1 (8.). Wenig später war Dobruna per Kopf zum 0:2 erfolgreich. Wieder kam der Ball von Haubner, dieses Mal per Freistoß (10.). Mit der Führung im Rücken schlich sich aber gleich einmal der Schlendrian ein. Ein schnell ausgeführter Freistoß, ein Sprint und ein kompromissloser Abschluss von Danzer brachten den 1:2 Anschlusstreffer (14.). Der FSV konnte allerdings den alten Abstand wiederherstellen. Eixler ging über links auf und davon. Torwart Busch kam an die Eingabe nicht mehr heran und Pilger schob ins leere Tor zum 1:3 ein (22.). Zwenkau konnte dann mit seiner zweiten Chance den zweiten Treffer erzielen. Wieder trieb der schnelle Danzer den Ball nach vorne und fand Sommer, der zum 2:3 einschob (27.). Danach war vom FSV auf einmal nichts mehr zu sehen. Im Gegenteil: Nach einer Ecke köpfte der Zwenkauer Fritzsching knapp über das Tor (34.). Das Zwickau dennoch mit einem beruhigenden Vorsprung in die Pause ging lag an einem Geniestreich von Daniel Haubner. Sein Freistoß von der rechten Seite flog über alle hinweg und senkte sich zum 2:4 in die Maschen (45.+2) Nach dem Wechsel war es zunächst noch einmal Zwenkau, das gefährlich vor dem Tor von Kühn auftauchte. Wieder war es Danzer, der auf und davon ging. Kühn kam heraus und verhinderte schlimmeres (47.). Danach merkte man den Gastgebern so langsam die schwindenden Kräfte an. Ein Kopfball von Eixler wurde auf der Linie geklärt (50.), doch kurz darauf klingelte es erneut im Tor der Zwenkauer. Dobruna setzte sich auf links durch und fand Sengersdorf. Der traf unter Bedrängnis zum 2:5 (52.). Nach einem weiten Einwurf auf Ziemer kam der Ball zu Pilger, der zum 2:6 traf (67.). Den Schlusspunkt setzte dann noch einmal Dobruna. Dittrich spielte von rechts auf Senkbeil. In der Mitte lauerte Dorbuna, der zum 2:7 Endstand traf (77.). Damit ist der FSV in die 3. Runde eingezogen. Wer der nächste Gegner sein wird wissen wir nach der Auslosung am kommenden Dienstag.

Tore

0:1 Somnitz (8.), 0:2 Dobruna (10.), 1:2 Danzer (14.), 1:3 Pilger (22.), 2:3 Sommer (27.), 2:4 Haubner (45.+2), 2:5 Sengersdorf (52.), 2:6 Pilger (62.), 2:7 Dobruna (77.)

Aufstellungen

VfB Zwenkau 02: (Trainer: M. Walther)

Busch – Flöth (57. Bertkau), Jany, Fritzschling (68. Winkler), Tauchnitz (70. Raschke) – Sommer, Thom, Leimert, Naumann (57. Lorenz) – Dammmüller (70. Stadler), Danzer

FSV Zwickau: (Trainer: R. Schmitt)

Kühn – Dittrich, Somnitz (57. Ziemer), Fobassam, Sengersdorf – Startsev (66. Jacobi) – Haubner (66. Senkbeil), Eixler (57. Martens) – Breitenbücher, Pilger, Dobruna (78. Von Baer)


Schiedsrichter

Florian Thomas (Deutzen)

Zuschauer

800 - darunter 500 Gäste

Spielort

Stadion "Am Eichholz", Zwenkau

Stimmen zum Spiel

Robin Lenk (Sportdirektor FSV Zwickau): "Es war ein ungefährdeter Sieg für uns. Die Offensive hat gepasst. Aber im ersten Durchgang agierten wir in der Defensive zu fahrlässig und ermöglichten es dem Gegner so, zwei Tore zu erzielen. Im zweiten Durchgang hatten wir das dann im Griff. Die beiden Gegentore sind natürlich ärgerlich. Die kompakte Defensive war in der vergangenen Rückrunde eine Stärke von uns und da müssen wir wieder hinkommen – auch mit Blick auf unser Auswärtsspiel am Freitag gegen Altglienicke. Standards haben in der Vergangenheit bei uns nicht so gut geklappt. Das haben wir jetzt häufiger trainiert und es zahlt sich aus."

Daniel Haubner (Spieler FSV Zwickau): "Wir haben dafür trainiert und hatten von der Körperlichkeit sowie Athletik Vorteile, die wir in diesen Situationen genutzt haben. Der Underdog wirft alles rein und da musst du erstmal gegenhalten. Die Gegentore dürfen uns so nicht passieren. Aber am Ende spielen wir es souverän runter. Ich versuche, den Freistoß aufs zweite Eck zu ziehen. Ob er hinten reinfällt, darüber habe ich mir keine Gedanken gemacht. Wenn er vorher runterkommt, wäre einer von uns dagewesen."

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