2013/2014, Hallenfussball: Neujahrscup
Spielbericht
Gastgeber muß sich im Finale geschlagen geben
Der FSV Zwickau hat beim 1. FSV Zwickau Neujahrscup den Titel knapp verpasst. Im Finale musste man sich der U23 von der SG Dynamo Dresden mit 2:4 geschlagen geben. Die 2600 Zuschauer in der Zwickauer Stadthalle sahen insgesamt 76 Tore. Der Zwickauer Philipp Röhr wurde zum besten Spieler des Turniers gewählt.
Im ersten Gruppenspiel musste der FSV Zwickau gleich gegen Vorjahressieger 1.FC Nürnberg II antreten. In einer temposcharfen Partie gingen die Zwickauer durch Trehkopf und Fugmann 2:0 in Führung. Bis zur Pause zog man bei Gegentoren von Theisen und Tekerci auf 5:2 davon. Dabei waren Frick, wiederum Trehkopf und Röhr erfolgreich. Nach dem Wechsel gelang dem FSV dann kein Treffer mehr. Die Nürnberger kamen durch Kerschbaum und McCargo nach auf 5:4 heran, doch dabei blieb es. Nachdem im zweiten Gruppenspiel der VFC Plauen mit 3:1 gegen den 1.FC Nürnberg II gewinnen konnte, war der FSV schon vorzeitig fürs Halbfinale qualifiziert. Im letzten Gruppenspiel konnte dann der VFC Plauen deutlich mit 5:1 besiegt werden. Für den FSV trafen der "fliegende Torhüter" Weis, Paul (2) und Röhr (2). Den Ehrentreffer für die Vogtländer erzielte Girth.
Im Halbfinale traf man dann auf Pogon Szczecin. Zwickau hatte Anstoß und lag sofort mit 0:1 zurück, weil Carsten Weis den auf ihn zurückgespielten Ball nicht unter Kontrolle bekam. Als dann die Polen durch einen Heber den zweiten Treffer erzielen konnten, war der FSV zum ersten Mal in Zugzwang. Troschke und Weis konnten zum 2:2 ausgleichen. Kurz vor Schluss dann Neunmeter für Zwickau, den Trehkopf sicher zum 3:2 Endstand verwandeln kann.
Im Finale kam es dann zum Duell mit der U23 von Dynamo Dresden. Zwickau führte schnell durch Weis, doch Dynamo glich postwendend aus. Auch hier traf mit Genausch der fliegende Torhüter. Die erneute Fürhung durch Göbel wurde wiederum durch Genausch egalisiert. Und damit nicht genug: Genausch zum dritten und Dynamo führte mit 3:2.Der FSV setzte alles auf eine Karte und musste noch das 4:2 durch Lubsch hinnehmen.
Statistik
Gruppe A:
Westsachsenauswahl - SG Dynamo Dresden II 2:3
SG Dynamo Dresden II - Pogon Szczecin 4:2
Westsachsenauswahl - Pogon Szczecin 3:5
Gruppe B:
FSV Zwickau - 1. FC Nürnberg II 5:4
1. FC Nürnberg II - VFC Plauen 1:3
FSV Zwickau - VFC Plauen 5:1
Halbfinale:
SG Dynamo Dresden II - VFC Plauen 5:3
FSV Zwickau - Pogon Szczecin 3:2
Spiel um Platz 5:
Westsachsenauswahl - 1. FC Nürnberg II 1:7
Spiel um Platz 3:
VFC Plauen - Pogon Szczecin 8:3
Finale:
SG Dynamo Dresden II - FSV Zwickau 4:2
Endstand:
1. SG Dynamo Dresden II
2. FSV Zwickau
3. VFC Plauen
4. Pogon Szczecin
5. 1. FC Nürnberg II
6. Westsachsenauswahl
Aufstellungen
FSV Zwickau: (Trainer: T. Ziegner)
eingesetzte Spieler: Wohlfeld, Weis (3 Tore), Trehkopf (3), Frick (1), Fugmann (1), Röhr (3), Paul (2), Troschke (1), Göbel (1), Werneke.
Schiedsrichter
Albert (Muldenhammer), Rosenkranz (Plauen), Markowitz (Zwickau)
Zuschauer
2.600
Spielort
Stadthalle, Zwickau
Stimmen zum Spiel
Torsten Ziegner (Trainer FSV Zwickau): "Das war heute kein gutes Spiel von uns. Wir waren zu mutlos und vor dem gegnerischen Tor zu unentschlossen. Ich bin überhaupt nicht zufrieden. Ich bin froh, dass die Hinrunde zu Ende ist. Wir müssen uns in der Winterpause extrem sammeln, damit wir im neuen Jahr noch einmal angreifen können."
Florian Eggert (Spieler FSV Zwickau): "Ich hatte nach der Ecke von Carsten spekuliert, und es hat geklappt. Die Berliner waren eine unangenehm zu spielende Mannschaft."
Manuel Stiefel (Kapitän FSV Zwickau): "Wir haben gegen die Berliner leider keine drei Punkte geholt. Es hat uns der letzte Tick gefehlt. Die Möglichkeiten auf unserer Seite waren da."
Nicolas Hebisch (Spieler FSV Zwickau): "Seit zweieinhalb Wochen bin ich wieder im Training. Im Endeffekt geht das Unentschieden in Ordnung. Beide Mannschaften hatten Chancen zum Sieg."
Ümit Ergirdi (Kapitän Viktoria Berlin): "Am Ende waren wir näher am Sieg dran. Mit dem Auftritt in Zwickau können wir zufrieden sein. Die zwölf Punkte, die wir auswärts geholt haben, liegen im Limit."
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